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JKA
  

Professor  Nakayama Masatoshi (1913-1987) gründete 1949 an der Takushoku-Dai Universität mit Nishiyama und Takagi die Japan Karate Association JKA (Nihon Karate Kyokai). Nakayama entwickelte auch das Jiju-Kumite welches später die Grundlage für den Wettkampf im Shotokan-Karate darstellte. Die spezielle Form des Kumite ermöglichte eine realistischere Kampfsimulation und eine gute Grundlage für die strategische Analyse, die auch zur Verbesserung der Selbsteinschätzung führte. Die korrekte Ausführung der Techniken wurde durch die Schiedsrichter kontrolliert. Nach dem Krieg war Nakayama Direktor der sportwissenschaftlichen Fakultät der Takushoku-Universität in Tokyo. So kam es erstmals zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Karate. Standardwerke wie das reich bebilderte "Dynamic Karate" und die mehrbändige Buchserie „Karate-Perfekt“ entstanden.

Sportwissenschaftliche Zusammenarbeit mit Okazaki Teruyuki (* 1931) damals in der JKA, an der Universität von Long Island in New York. Entwicklung von Wettkampfregeln 1951 an der Waseda-Universität mit Oshima. Mitglieder der JKA waren u.a. Kase Taiji, Kanazawa Hirokazu, Enoeda Keinosuke, Tsuyama Katsunori, Shirai Hiroshi, Yahara Mikio, Kawasoe Masao, Tanaka Masahiko, Abe Keiko, Asai Tetsuhiko.

 

Nach dem Tode Funakoshis spalteten sich die Anhänger Funakoshis in zwei Gruppen. Eine ist die Nihon Karate Kyokai, die andere die Shotokai von Egami. Egami Shigeru (1912-1981), mehr Mystiker, Schüler Funakoshis, lehnte Nakayamas Weg als zu sportlich ab und gründete 1958 das Shotokai Karate. Shotokai Karate veranstaltet keine Wettkämpfe. Die Katas sind mit den Shotokan-Katas weitgehend identisch. Nach der Abspaltung der JKA veränderte Egami sein Karatekonzept, das sich bisher an Yoshitaka Funakoshis Auffassung anlehnte, wobei er beeinflusst wurde vom Aikido, Tai Chi Chuan, und Qigong. Heute zeigt sich das Shotokai mit extrem tiefen Stellungen, die zur Selbstverteidigung ungeeignet erscheinen. Hier unterscheidet sich die Shotokai stark vom dynamischen Karate der JKA unter Nakayama, die heute versucht zu ihren Wurzeln zurückzukehren.

 

Am 15. April 1987 starb Nakayama Masatoshi und die JKA zerfiel. Trainer wie Asai, Kanazawa, Kase,  Shirai, Kawasoe, wandten sich ab und gründeten ihre eigenen Organisationen.

 

1992 wurde Sugiura Motokuni Chef der JKA. Es entbrannte ein jahrelanger Streit um die Rechte am Namen „JKA“, da Asai, der sich von der JKA gelöst hatte, für seinen gegründeten Verband diesen Namen beanspruchen wollte. Letztendlich gewann die Fraktion um Sugiura. Bekannte Meister wie z.B. Nishiyama, Enoeda (1935-2003), Ochi, Tanaka, Ueki, Shoji, Tsuyama, Osaka, Iida, gehören dieser Gruppe an. Asai war gezwungen seine Organisation in Japan Karate Shotokai umzubenennen.

Siehe auch: Link JKA

Leitspruch der JKA - Japan Karate Association

 

Oberstes Gebot in der Kunst des Karate

ist nicht Sieg noch Niederlage

der wahre Karatekämpfer erstrebt

die Vervollkommung

des eigenen Charakters

- Gichin Funankoshi -

  
 
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