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Geschichte zur Entstehung des Kyu Yo San

Angefangen hatte es im Spätsommer 1995 damit, dass ein Fitnessclub in Rosslau einen neuen Karatetrainer brauchte, da der bisher angestellte seine Aufgabe nicht in brauchbarer Weise erfüllte und deshalb entlassen wurde. Durch einen Freund, der in Rosslau trainierte, kam ich letztendlich dazu, mich als neuer Trainer der Karategruppe zu bewerben. Bis dahin war ich schon einige Jahre als Judo- und auch Karatetrainer ehrenamtlich im damaligen TSV EINHEIT DESSAU tätig. Die angenommene Aufgabe war also kein Neuland mehr. Nun galt es also, die –im Hinblick auf Karate- ziemlich verwahrloste Truppe, mit meinen damals auch eher noch bescheidenen Karatekenntnissen (5. Kyu) auf Vordermann zu bringen. Nach einigen Anfangsproblemen verbesserten wir uns stetig. Soweit, dass wir auf den Turnieren, an denen wir teilnahmen, immer auf vorderen Plätzen zu finden waren.

Zwei Jahre später, im Februar 1997, kam der Trainer der Karategruppe aus dem Dessauer Studio „Vitalis“ zu mir und fragte, ob ich seine Gruppe übernehmen wolle. Er selbst hatte durch berufliche Verpflichtungen keine Zeit mehr. Kurzerhand sagte ich zu und hatte nun in zwei Studios Karateunterricht. Auch hier zahlte sich die Arbeit mit den Leuten aus und bald waren auch in Dessau die ersten Turniere gewonnen.

Um noch effektiver und intensiver zu arbeiten, fasste ich dann im März 2000 endlich den lange heraus gezögerten Entschluss, mich von den Studios zu lösen und ein eigenes Dojo zu gründen. Einen Monat später war es dann soweit. Die nötigen Papiere waren unterschrieben und ich war auf mich gestellt. Ein großes Problem war es, einen geeigneten Namen für das Dojo zu finden. Ich orientierte mich an den bereits vorhandenen Dojos. Da gab es HIGASHI KAZE, den Ostwind; den BUDOKAI in Dessau; SHOWA in Lübbenau. All  dies waren tolle Namen. Nun war ich an der Reihe. SHOWA und HIGASHI KAZE sind sinnbildliche Darstellungen, die sich sicher auch auf die Arbeit und die Lage der Dojos beziehen. So ist HIGASHI KAZE z.B. das am weitesten östlich gelegene Dojo und ein frischer Wind weht beim Training sicher auch.

Nach langen Probierereien mit den verschiedensten Namen entschied ich mich dann für: 
KYU YO SAN. Sinngemäß übersetzt die Sonne über den Hügeln. Wie die Sonne aufgeht und letztlich auch den kleinsten Winkel in den Hügeln erhellt, so wollen wir uns stets bemühen, jeden –auch den kleinsten Winkel- des Karate mit unserem Wissensdurst zu erhellen und zu verstehen. Wie das Leben auf den Hügeln sich täglich nach dem Sonnenlicht richtet, wollen wir unseren Geist von der „Sonne des Karate“ erhellen lassen und ihn für die Weisheiten unserer Kunst und denen des Lebens öffnen. Wie man es auch betrachtet, die Philosophie hinter dem Namen soll eine große Verpflichtung sein und alle Mitglieder des Dojos anspornen, das Karate mit Herz und Seele zu betreiben. Auch wenn dieser Name einige wenige Leute, auch aus den eigenen Reihen, anfangs sogar zu Spötteleien animierte, haben wir uns doch einen festen Platz im Karate erarbeitet und werden diesen auch verteidigen. Nicht zuletzt durch unsere Erfolge bei Turnieren und Meisterschaften, die im letzten Jahr durch einen dritten Platz bei den Kinder- & Jugendmeisterschaften des DJKB in Hannover gekrönt und bestätigt wurden.

Gunter Mohs, im Mai 2000

Der Budokai Dessau e.V.

Die Anfänge beider Dojos sind im damaligen TSV Einheit Dessau zu finden. Als Abteilung Karate, noch ohne jegliche Anbindung an einen Verband und ohne Anleitung eines Trainers, versuchte sich eine kleine Gruppe, der auch der heutige Trainer Gunter Mohs angehörte, an der Kunst der leeren Hand. Die meisten „Gründungsmitglieder“ waren durch andere Kampfsportarten vorbelastet.  Einige Zeit später fand man dann auch den jungen Christopher Krähnert im Training schwitzend. Durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung erhöhte sich die Mitgliederzahl schnell.

Irgendwann reifte der Entschluss, einen eigenen Verein zu gründen. An dieser Stelle sei besonders unser langjähriger Dojoleiter, Herr Rüdiger Döhring zu nennen, der sich in der Anfangszeit, bis hin zur Gründung des Budokai Dessau, in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht hat. Ihm verdanken wir eigentlich unsere Existenz als Dojo. Leider zwang ihn eine schwere Krankheit, das Berufs- und Sportlerleben aufzugeben.

Der Budokai Dessau e.V. gründete sich am 1. Januar 1997, nachdem sich die Abteilung Karate vom TSV Einheit Dessau löste. Im Sommer desselben Jahres kam noch die Abteilung Judo dazu, die bis zum November 1999 im Budokai Dessau bestand.

Die Fusion

Am 01.04.2004 fusionierten der Budokai Dessau e.V. und das KyuYoSan Shotokan-Dojo zum Budokai Dessau KyuYoSan e.V. Das neue Logo beinhaltet die beiden alten Dojo-Logos. Zur Fusion kam es weil Christopher Krähnert's beruflicher Weg nach Berlin verlief. Neuer Cheftrainer ist Gunter Mohs.

Zur Zeit trainieren ca. 100 Karateka in Dessau und Umgebung Karate im Sinne der Japan Karate Association. Auch nach der Fusion blieben die Erfolge nicht aus. Bei den Turnieren, bis hin zu den Deutschen Meisterschaften, ist das Dojo stets auf vordersten Rängen zu finden. Höchste Auszeichnung und Bestätigung seiner Arbeit fand der Trainer in der Teilnahme zweier seiner Schüler an der Weltmeisterschaft der „World Karate Confederation“ (WKC). Es wurde das Hohe Ziel gesteckt, das beide Teilnehmer unter die besten Zehn kommen. Mit einem zehnten Platz von Maximilian Hanke aus Rosslau im Childrens World Cup, sowie einem siebenten Platz (Kata Einzel) und WM-Bronze (Kata Team) im Juniors World Cup von Mandy Schmidt aus Dessau, wurden die Erwartungen mehr als erfüllt.

Der Budokai Dessau KyuYoSan e.V. ist ein offizieller Vertreter der JKA in der Region Dessau/Anhalt.

Der Weg, den der heutige Budokai Dessau Kyuyosan e.V. ging, war, weiß Gott, nicht einfach und gerade. Man lernte viele Menschen kennen und erlangte auch Menschenkenntnis. Immer auf der Suche nach dem Richtigen, ist doch „der Weg das Ziel“.Wir werden unseren Weg gehen und wünschen allen, die auch den Weg der leeren Hände beschreiten, Glück und Erfolg!

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